In den Osterferien 2026 besuchte ich mit finanzieller Unterstützung durch das Erasmus+-Programm der EU im Rahmen eines Jobshadowings das Liceo Scientifico Statale "Galileo" in Varese (Italien). Von Dienstag bis Samstag begleitete ich Lehrerinnen und Lehrer der italienischen Schule, um wertvolle Einblicke in den Ablauf und die Organisation des Schulalltags sowie des italienischen Schulsystems gewinnen zu können.
Die größten Unterschiede sind hier beispielsweise 60-minütige Unterrichtseinheiten, Unterricht an Samstagen wie auch die kompakten Sommerferien. Ein- bis zweiwöchige Herbst-, Weihnachts-, Faschings-, Oster- oder Pfingstferien gibt es dort nicht, also auch kaum Verschnaufpausen innerhalb eines Schuljahres.
Interessant ist außerdem, dass die Schülerinnen und Schüler in Italien nach der Sekundarstufe I (bis 8. Klasse) frei wählen können, welche Art Schule sie in der Sekundarstufe II besuchen wollen, also erbrachte Leistung nicht unbedingt ausschlaggebend für die Wahl der weiterführenden Schule sein muss.
Eine Erfahrung auf die ich, wie auch jeder andere, sehr gerne verzichtet hätte, hat mich tief bewegt. Während meines Aufenthaltes verstarb ein Schüler unerwartet. Dies ist etwas, was niemand zu keiner Zeit erleben möchte.
Der Umgang aller an dieser Schule mit dieser schlimmen Situation war unvergleichlich. Klassenkameraden, Schülersprecher und Klassenlehrer gestalteten und organisierten eine Gedenkfeier für die gesamte Schulfamilie. Einfühlsam und respektvoll gaben sie Zeit und Raum für Andacht, Erinnerung, Zuneigung und Trauer gleichermaßen, um Abschied nehmen zu können.
Diese bewegenden Momente werden mir lange in Erinnerung bleiben.
(April 2026, Claudia Sandner)
Thema: Well being through rhythm and art
Im Rahmen des Erasmus+ Programms konnten wir, Susanne Glöckner und Margrit Meier, an der Fortbildung “Well being through rhythm and art“ teilnehmen.
Der Kurs vermittelte praxisnahe Methoden aus den Bereichen Rhythmus, Bewegung und Kunst, was der Förderung von Wohlbefinden, Kreativität und sozialem Lernen diente.
Durch spielerische Übungen lernten wir auch neue Ansätze zur Stärkung von Konzentration, Teamfähigkeit sowie emotionaler Kompetenz kennen.
Der internationale Austausch mit Lehrkräften aus verschiedenen europäischen Ländern gab interessante Einblicke in unterschiedliche Schulen innerhalb Europas und deren pädagogische Konzepte.
Die Fortbildung lieferte zahlreiche Anregungen für den Schulalltag und stärkte sowohl die eigene Persönlichkeit als auch das Wohlbefinden im beruflichen Alltag.
In der ersten Woche der Pfingstferien verbrachten wir (die Lehrkräfte Claudia Sandner und Barbara Schotten) eine Woche am Colegio Sagrada Familia de Urgel, einer bilingualen Schule, in Sevilla/Spanien.
In einem Komplex befinden sich dort Kindergarten, Grundschule und weiterführende Schule, sodass eine Schülerin, die uns in sehr gutem Englisch die Schule zeigte, meinte, sie fühle sich dort wie zu Hause.
Durch die Teilnahme am Unterricht verschiedener Jahrgangsstufen und interessanten Gesprächen mit den spanischen Kolleginnen und Kollegen bekamen wir einen guten Einblick in das spanische Schulsystem, neue Unterrichtsmethoden, die wir auf jeden Fall ausprobieren werden und das Konzept einer bilingualen Schule: Die Schüler aller Niveaus werden bis zum Schulabschluss gemeinsam unterrichtet, es gibt keine unterschiedlichen Schultypen wie bei uns. Die Klassen waren dementsprechend groß mit teilweise weit über 30 Schülerinnen und Schülern.
Die Schüler dieser Schule lernen ab der Grundschule Englisch, sodass der Unterricht zum Beispiel in den Fächern Geographie und Geschichte auf Englisch stattfand, teilweise unterrichtete der Lehrer auf Spanisch, schrieb die Hefteinträge aber auf Englisch an die Tafel. Für die Schüler war dies normal. Wir konnten jeden Schüler problemlos auf Englisch ansprechen. Antworten konnte jeder, einige in fast perfektem Englisch. Alle Schüler sprechen ihre Lehrer mit dem Vornamen an. Die Atmosphäre unter Schülern und Lehrern war sehr nett, der Umgangston freundlich.
Die Schüler tragen Schuluniformen und finden dies gut, da sie sich nach eigener Aussage keine Gedanken um die Kleidung machen müssten. Handys im Unterricht waren kein Thema. Jeder Schüler legt morgens sein Handy in einen abschließbaren Handyschrank, wo es bis zum Ende des Unterrichts bleibt.
Selbstverständlich lernten wir nach dem Unterricht auch die wunderschöne Stadt Sevilla kennen, sodass unser Job-Shadowing eine rundum sehr interessante Erfahrung war.
Barbara Schotten
Zeitraum: 25. – 27. März 2026
Vom 25. bis 27. März 2026 absolvierten Matthias Weinberger und Sabine Kral ein Job Shadowing an der Schule in Světice. Ziel der Reise war der pädagogische Austausch, die Stärkung der Partnerschaft mit der Albrecht-Dürer-Mittelschule sowie die Begleitung des zeitgleich stattfindenden Schüleraustauschs. Anders als beim Praktikum wird nicht aktiv mitgearbeitet, sondern zugeschaut, um Einblicke in Arbeitsabläufe, Aufgaben und die fremde Schulkultur zu gewinnen.
Mittwoch, 25. März 2026: Ankunft und erste Kontakte
Nach der Ankunft in Prag stimmte ein kulturelles Rahmenprogramm (Schiffsrundfahrt, Besuch der Karlsbrücke) auf die Region ein. Bereits am ersten Tag fanden erste informelle Gespräche mit tschechischen SchülerInnen und Lehrkräften statt, die den Grundstein für die fachliche Vernetzung legten. Der Tag klang nach einem gemeinsamen Mittagessen und der Fahrt zur Unterkunft in Říčany mit einem Jazz-Konzert aus.
Donnerstag, 26. März 2026: Hospitation und Netzwerkarbeit
Der zweite Tag stand ganz im Zeichen des pädagogischen Austauschs:
Freitag, 27. März 2026: Reflexion und Abreise
Nach einem gemeinsamen Frühstück erfolgte die Rückreise nach Deutschland, wobei wir die gewonnenen Erkenntnisse über die tschechische Schulkultur für die weitere Arbeit an der Albrecht-Dürer-Mittelschule diskutiert haben.
Der Besuch in Světice war ein voller Erfolg. Die Hospitation ermöglichte nicht nur einen wertvollen Einblick in die Struktur und die Unterrichtsmethoden einer tschechischen Schule, sondern stärkte auch die freundschaftliche Verbindung zwischen Deutschland und der Tschechischen Republik.
Weitere Bilder und Impressionen
(12.05.2026 Sabine Kral)
Im Mai 2025 besuchten zwei irische Lehrerinnen im Rahmen unseres Erasmus-Projekts eine Woche lang unsere Schule. Sie führten mit vielen Klassen zwei verschiedene Workshops auf Englisch durch.
Claire Brennan nahm die Schüler mit nach Irland. In einer Präsentation und kurzen Filmen ging es um Irlands Geschichte, Kultur, Landschaften und Menschen. Danach wurde ausgiebig darüber gesprochen und viele Fragen gestellt – alles auf Englisch. Nach Aussage der Klassenlehrer verstanden selbst die Kleinsten eine Menge.
Colleen Quinn weckte bei den Schülern die Freude an der Kunst. Mit ihrer Anleitung entstanden in Aquarellmalerei tolle Kunstwerke. Selbst Schüler, die zunächst keine Lust hatten, sich künstlerisch zu betätigen, waren mit Begeisterung bei der Sache. Dass auch dieser Workshop ausschließlich auf Englisch stattfand, war für die Schüler kein Problem, im Gegenteil, sie sprachen sich zwischendurch untereinander ebenfalls auf Englisch an.
Die irischen Kolleginnen waren begeistert von der Freundlichkeit und Offenheit unserer Schüler und kommen gerne wieder.
Barbara Schotten, Claudia Sandner
Finanziell unterstützt von der europäischen Union habe ich vom 28.05. bis 30.05.25 an einer italienischen Schule in Cognola ein Job Shadowing gemacht. Dort habe ich vor allem den Musikunterricht bei Sebastiano Evangelista besucht, bei dem ich viele Anregungen sammeln und vertiefen konnte. Der 2.Besuch an dieser Schule war für mich auch deswegen ein Mehrwert, da ich noch offene Fragen, z.B. in der Anwendung von „bandlab.education" klären konnte, damit ich diese App auch im Musikunterricht anwenden kann. Auch diesmal habe ich mich dort sehr wohl gefühlt, da der Empfang des dortigen Kollegiums sehr offen und herzlich war.
Mille grazie
Claudia Magdalener
In den Herbstferien 2025 durfte Maria Zettelmeier eintauchen sowohl in Methoden des Coachings, als auch in die Geschichte jener alten Universitätsstadt. Mit Lehrkräften aus aller Herren Länder, wurden Theorien, Didaktik und Methoden der guten Gesprächsführung, Lösungsfindung und Vieles mehr bearbeitetet. Ganz besonders lehrreich war daneben auch der Austausch mit Kolleg*innen über das Schulleben außerhalb von Deutschland.
Finanziell unterstützt von der Europäischen Union nahm ich in den Sommerferien an diesem Kurs in Porto (Portugal) teil.
Das Kulturerbe Portugals aus verschiedenen Bereichen kennenzulernen (Landschaft, Museen, landwirtschaftliche Produkte wie auch der Portwein) war sehr interessant und aufschlussreich.
Diese Impressionen wurden in Gruppen methodisch und didaktisch zusammengestellt und in Präsentationen mit unterschiedlichen Schwerpunkten dargestellt.
Ein sehr wertvoller Kurs zur didaktischen Aufbereitung außerschulischer Aktivitäten.
4 Tage habe ich eine italienische Mittelschule in Cognola/Italien besucht und vor allem in Musik hospitiert. Dort habe ich viele inspirierende Eindrücke mitgenommen.
Am allermeisten aber hat mich das sehr familiäre und herzliche Miteinander dort begeistert sowie auch die süße Pause (wie man im Bild unten sehen kann). Mit den Kollegen und Schülern war ein reger Austausch auf Englisch, Italienisch und vereinzelt auch auf Deutsch möglich und sehr interessant.
Grazie mille!
Claudia Magdalener
In dieser Fortbildung ging es in einer Mixtur aus Theorie, Praxis und Reflexion um verschiedenartige Möglichkeiten des Stressmanagements wie z. B. Yoga. Auch wenn bei diesem Kurs die Lehrperson im Vordergrund stand, sind viele Übungen und Methoden sehr wertvoll im Umgang mit Schülern und wurden in diesem Schuljahr bereits praktiziert.
Bilder sind eine Möglichkeit, sich ohne Worte auszudrücken sowie sich
mit sich und seiner Umgebung intensiv auseinanderzusetzen. Ausdauer,
Geduld, Konzentration und Einfühlungsvermögen werden geschult. In dem
Kurs "Art for Joy and Relaxation and Outdoor Digital Classroom" in
Vilamoura, Portugal, wurden verschiedene Techniken, Materialien und
Methoden für den Kunstunterricht vorgestellt und erprobt.
Finanziell unterstützt von der Europäischen Union nahmen drei Kolleginnen in ihren Pfingstferien an
diesem Kurs in Porto (Portugal) teil. Wie man Vorträge besser aufbereitet und was man beachten
muss, um die Aufmerksamkeit seines Publikums gewinnen und es fesseln zu können, war Thema
dieser Fortbildung. Viele praktische Übungen, methodisch und didaktisch sehr gut aufbereitet, aber
auch theoretischer Input machten diese Fortbildung sehr wertvoll.
Vom 21.03. bis 27.03.24 habe ich im Rahmen von Erasmus+, das von der EU
gefördert wird, an der Enrico Caruso Schule in Neapel ein Jobshadowing absolviert
und habe dort vor allem den Englisch, Deutsch und Sportunterricht besucht.
Die Lehrer und Schüler haben mich dort sehr herzlich aufgenommen und haben sich
auch außerhalb des Unterrichts rührend um mich gekümmert, wie z.B. mit einer
Stadtführung durch Neapel, gemeinsames Abendessen oder Exkursionen zu
archäologischen Ausgrabungen.